Kinderhypnose

„Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft, sich in alles zu verwandeln, was auch immer sie sich wünschen.”

Wenn ein Kind kritisiert wird, lernt es zu verurteilen.

Wenn ein Kind angefeindet wird, lernt es zu kämpfen.

Wenn ein Kind verspottet wird, lernt es, schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind beschämt wird, lernt es, sich schuldig zu fühlen.


Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird, lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind ermutigt wird, lernt es, sich selbst zu vertrauen.

Wenn ein Kind gelobt wird, lernt es, sich selbst zu schätzen.

Wenn ein Kind gerecht behandelt wird, lernt es, gerecht zu sein.

Wenn ein Kind geborgen lebt, lernt es zu vertrauen.

Wenn ein Kind anerkannt wird, lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind in Freundschaft aufgenommen wird,

lernt es, in der Welt Liebe zu finden.


Kinderhypnose

Warum zur Therapie?

Kinder sind sehr empfindsam und verletzlich. Da sie noch keine Lebenserfahrung haben, wissen sie nicht, wie sie mit den Herausforderungen des Lebens umgehen können. Solange sie so unerfahren sind, brauchen sie die Hilfe und Unterstützung von Erwachsenen – am besten von neutralen Dritten, denen sie sich anvertrauen können, ohne dass negative Konsequenzen folgen. Eltern sind damit oft überfordert oder einfach die falschen Ansprechpartner, weil sie nicht selten Ursache oder zumindest Teil des Problems sind, auch wenn sie es nicht wissen.

Auch sind Kinder ihren Eltern gegenüber immer loyal. Sie fallen ihnen nicht in den Rücken, weil sie intuitiv wissen, dass ihr Glück vom Glück der Eltern abhängt.  Sie spüren, dass die Eltern nur für sie in positiver Weise da sein können, wenn es ihnen selbst gut geht.

Wenn sie merken, dass diese Probleme haben, versuchen sie, ihre Last mitzutragen oder zumindest abzufedern. Zumindest wollen sie den Großen nicht noch zusätzlich zur Last fallen, was dazu führen kann, dass sie ihre wahren Gefühle schon frühzeitig  lernen, zu verbergen oder zu unterdrücken.

Sie merken auch nicht, dass sie von nahestehenden Bezugspersonen, welche auch Geschwister sein können, als Blitzableiter mißbraucht werden können. Stattdessen beziehen sie jeglichen fremden Frust auf sich selbst und interpretieren ihn als eigene Unzulänglichkeit. Der innere Kritiker wächst und  gedeiht und fungiert danach ein Leben lang als Selbstboykotteur – zumindest solange die falschen Annahmen über sich selbst nicht überzeugend korrigiert werden.

Was auch immer in Familien, Kindergärten, Schulen usw. Belastendes passiert, Kinder sind immer die Leidtragenden, schon alleine wegen ihrer Abhängigkeit. Damit das Opferbewusstsein aber nicht genährt wird, sondern frühzeitig umgewandelt werden kann in eine gesunde und starke Eigenverantwortlichkeit, ist es wichtig, das Kind fühlen zu lassen, dass es gut, richtig und liebenswert ist, selbst wenn es Fehler macht. Diese sind notwendig, um zu lernen und zu wachsen, und niemand kommt ohne sie aus. Kinder, die das begriffen haben, sind weniger ängstlich und neigen nicht zu Fehlinterpretationen über sich selbst. Sie werden anders durchs Leben gehen als gebrochene und demoralisierte Kinder. Leider ist unser Schulsystem  nicht darauf ausgelegt, das zu vermitteln.

Ich kann Ihnen dabei helfen, Ihr Kind stark, wiederstandsfähig und selbstbewusst zu machen, um es gegen die Angriffe auf seine Psyche zu wappnen. Es kann lernen, sich konstruktiv zu schützen und in seiner Mitte zu bleiben, wenn es weiß, wo diese zu finden ist.

Die Hypnose ist hierfür ein altbewährten Mittel, womit dies spielerisch und leicht geschehen kann, weil man sich in ihr selbst erkundet.

Das Ziel

Ein Kind, das schon früh die Erfahrung macht und lernt, dass es aus eigener Kraft heraus Lösungen in sich selbst finden und Dinge selbstständig verändern kann, bleibt handlungsfähig und damit im Lebensfluss. Heilung geschieht dann von selbst. Probleme sind bestenfalls keine unüberwindbaren Hürden mehr, sondern Herausforderungen.  Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist nicht zu unterschätzen, denn es bestinmmt darüber, ob wir im Leben glücklich sind und bleiben. Bei keinem Menschen läuft alles wie gewollt oder geplant ab. Manchmal werden wir auf Umwege geschickt, um eine bestimmte Lektion zu lernen. Wer das versteht, verzagt nicht und zerbricht nicht an seinem Schicksal, sondern nimmt mutig und unerschrocken alles an, was kommt und sich zeigt.

Die Hypnosetherapie kann Kindern also nicht nur helfen, sich selbst  zu helfen und zu heilen, sondern macht gleichzeitig auch stark und unabhängig für die Zukunft. Das Kind lernt, seinen Geist sinnvoll einzusetzen und wird geschult in Selbstwirksamkleit, sodass es später weniger anfällig ist für fremde Manipulationsversuche.  Es kann für sein Befinden und Verhalten einstehen, übernimmt Eigenverantwortung und muss nichts überspielen.  Die Bewusstwerdung eigener Fähigkeiten bewahrt und stärkt das Selbstvertrauen. Wer sich sein Zepter aus der Hand nehmen lässt, wird handlungsunfähig und muss sich auf andere verlassen. Das erzeugt Unsicherheit und Frust.

Früher oder später werden solche “Opfer” zu Tätern, die mit ihrem Verhalten nur ihre Defizite zu überspielen versuchen, die sie sich klein fühlen lassen. In Wahrheit haben nur geschwächte Menschen es nötig, sich zu profilieren und andere zu manipulieren, zu unterdrücken oder zu kontrollieren. Es gibt genug Psychopathen in dieser Welt, die ein Leben lang damit beschäftigt sind, genau die Macht vorzutäuschen, die sie verloren haben. Das kostet viel Energie. Wirklich glücklich ist aber nur derjenige, der ohne Kraftanstrengung seiner Wege geht. Und wenn wir eine glückliche und starke Gesellschaft haben möchten, die für sich einsteht, müssen wir bei den Kindern anfangen.

Bei Erwachsenen steckt der Karren meist schon tief im Dreck. Es ist nocht mehr so leicht, ihnen ihr Selbstvertrauen zurück zu geben. Leider schauen  sie auch nicht mehr gerne hinter die Kulissen ihrer mühsam aufgebauten Scheinrealität, die sie vor sich selbst und ihren Problemen schützen soll, sie aber in Wahrheit nur ablenkt. Sie sind oft erst bereit, Nabelschau zu betreiben und Probleme anzupacken, wenn der Leidensdruck stark genug ist, um Veränderungen zuzulassen, die das alte Leben mit seinen festgefahrenen Vorstellungen und Überzeugungen komplett umkrempelt.

Kinder dagegen sind biegbar, flexibel und gehen mit einer gesunden Neugierde heran. Sie haben keine Masken zu verlieren. Wenn sie Vertrauen gefasst haben, geht man mit ihnen auf eine spannende Reise in ihr Innerstes und räumt auf, was durcheinander geraten ist. Das macht Spaß und tut nicht weh.

Wenn sie Ihrem Kind also unkompliziert helfen wollen, Psychopharmaka oder andere Medikamentierungen vermeiden wollen, dann probieren Sie es einfach mal mit Hypnose aus!

Ihr Kind wird es Ihnen danken. Und vielleicht bringt es Ihnen damit bei, dass auch Sie diese Kraft noch in sich tragen und es nie zu spät ist, damit zu beginnen. Man gewöhnt sich viel zu schnell an Mißstände oder resigniert. Kinder bringen Frische ins Leben und sind oft mehr Vorbild für uns als wir für sie.

Kinderhypnose kann bei folgenden Problemen und Störungen eine sehr hilfreiche und schnell wirkende Heilmethode sein:

  • Ängste
  • Unruhe und innerer  Streß
  • geringes Selbstwertgefühl
  • Mobbing
  • Trauer, Trennung
  • Lernblockaden und Prüfungsängste
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen (ADS und ADHS)
  • Bettnässen, Einkoten
  • Daumenlutschen, Nägelkauen
  • Allergien, Heuschnupfen
  • u.v.m.

Wie kommt es zu den Problemen?

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie denken und fühlen anders. Da der logisch rationale Verstand noch nicht ausgeprägt ist, denken und handeln sie intuitiv aus dem Bauch heraus. Besonders bei noch kleinen Kindern passiert ihr Leben nicht in der Vergangenheit oder Zukunft, sondern ausschließlich im Hier und Jetzt.

Dass Kinder noch keine Lebenserfahrung gesammelt haben, hat Vor- und Nachteile. Einerseits schützt es sie vor selbstzerstörerischen Gedankenkonstrukten, andererseits sind sie äußeren Einflüssen gegenüber meist hilflos ausgeliefert. In ihre zarte Seele dringen die Gedanken anderer, vor allem nahestehender Bezugspersonen, denen sie vertrauen, ungefiltert ein und können oft verheerende Folgen haben, wenn diese noch nicht richtig verstanden und verarbeitet werden können. Manchmal sind es ganz kleine Dinge, die eine überdimensional große Wirkung auf sie und ihr zukünftiges Leben haben.

Dass Kinder noch keine dicke Haut haben, macht sie sehr verletzlich. Sie haben feine Antennen, aber leider ist der Verstand oft noch zu überfordert, um Dinge richtig einordnen zu können. In unbekannte Situationen kommt es zu Fehlinterpretationen, vor allem über sich selbst, die dann ein Leben lang geglaubt werden. So beziehen Kinder vieles auf sich, geben sich z.B. die Schuld, wenn die Eltern streiten, oder sie übernehmen stellvertretend deren Probleme, um sie zu entlasten. Denn sie wissen: Geht es den Eltern gut, dann geht es auch mir gut und umgekehrt.

Kinder sind den Eltern gegenüber immer loyal, auch wenn diese sie schlecht behandeln. Dass das so ist, merkt man in der Regressionshypnose, wenn mit dem inneren Kind eines Erwachsenen gearbeitet wird. Zu einem Leidensweg muss es aber gar nicht erst kommen.  Gefahr erkannt, Gefahr gebannt – je früher, desto besser. Symptome kommen nicht aus dem Nichts. Sie zeigen an, dass irgendwo Handlungsbedarf besteht. Lernt das Kind, dass es sich selbst helfen kann, dann hat es die besten Voraussetzungen, um sich später auch auf sich selbst verlassen zu können. Das macht es unabhängiger und somit glücklicher. Ein größeres Geschenk können Sie ihm nicht machen.

Wie wird mit Kindern gearbeitet, wie fängt man die Probleme auf?

Da Hypnose ein Bewusstseinszustand im Alpha- und Theta-Gehirnwellenbereich ist, und sich Kinder bis zu einem gewissen Alter sowieso fast immer in diesem Zustand befinden (wodurch sie ja so aufnahmefähig sind und schnell lernen), ist es relativ einfach, mit ihnen zu arbeiten. Man nutzt ganz einfach ihre angeborene Fähigkeit des magischen Denkens, ihren kindlich unverfälschten Glauben an Möglichkeiten und Wunder und  ihre unvoreingenommene Vorstellungskraft und Kreativität, um die angeborene Schöpferkraft für positive und heilsame Ergebnisse einzusetzen.

Der kritische Faktor, der sich blockierend in den Weg stellen könnte, ist bis zum 12. Lebensjahr noch nicht voll entwickelt und vor dem 6. Lebensjahr noch gar nicht vorhanden. Das macht sie offen und zugänglicher für Suggestionen. Die positivem Resultate zeigen sich schneller, als bei Erwachsenen, deren falsche Glaubenssätze sich zum Teil stark einzementiert haben und hartnäckig bestehen bleiben können, vor allem, wenn noch sekundäre Krankheitsgewinne dazukommen. Bei Kindern existiert diese Schutzmauer noch nicht. Sie wird erst später hochgezogen.


Wenn das Kind dann groß und erwachsen ist, werden die damals aufgebauten Schutzmechanismen zwar meist nicht mehr benötigt, aber das muss dem Unterbewusstsein erst mühevoll vermittelt werden. Bis dahin hält es an dem früher gelernten Muster und den damit einhergehenden Erfahrungen fest und löst falschen Alarm aus. Neue Informationen und Verhaltensmuster dringen nur schwerlich zum Unterbewusstsein  vor. Solange es Ängste durch Befüchtungen und Zweifel gibt, ist der Zugang versperrt. Es braucht diese fokussierte Klarheit und entspannte Gelassenheit, die man in einem hypnotischen Zustand hat, um die Transformation anstoßen zu können.

Kinder sind leicht in einen heilsamen hypnotischen Zustand zu führen. Sie müssen oft nur die Augen schließen, dann sind sie schon dort, wo Fehlinterpretationen, falsche Schuld- und Schamgefühle, Ängste oder andere, die Leichtigkeit und Lebensfreude zerstörenden Gefühle und Gedanken behoben werden können. Bei Erwachenen dauert es etwas länger. Je  früher man also verhindert, dass sich der Mensch vor sich selbst versteckt, desto einfacher und schneller ist Heilung möglich.