Aus der Trennung in die Verbindung

Veröffentlicht am 3. April 2025 um 12:48

Der allgemeingültige Heilweg 

 

Krankheit hat immer mit Ungleichgewicht durch Mangeldenken zu tun.

Mangeldenken entsteht durch die Trennung von der Urquelle unseres Seins.   

Im reinen Seinszustand sind wir eins mit uns und der Welt. 

Trauma trennt uns von dieser bedingungslosen Selbstannahme. 

 

Unser erstes Trauma ist die Geburt. Wir fallen aus der Vollkommenheit heraus und nehmen uns als getrennte und unvollkommene Wesen wahr, die erst heil werden müssen. In Wahrheit haben wir alles, was wir brauchen, in uns. Uns fehlt nur das Bewusstsein dafür und damit der Zugang. Weil wir uns an unsere  Unzulänglichkeit immer mehr gewöhnt haben, je weiter wir uns von uns selbst entfernten, ist die Selbstentfremdung zu unserem Normalzustand geworden. Auch wenn er sich noch so vertraut anfühlt, gilt es, diesen zu hinterfragen und neu zu bewerten. Die Belohnung ist absolute Freiheit und Unabhängigkeit von äußeren Umständen. Wenn wir wissen, wo unser wahres Zuhause ist, kann sich diese Scheinrealität, in der wir bisher gelebt haben, auflösen. Wir finden aus der Angst zurück in die Liebe.

 

9 Schritte in die Heilung

 

1. Ein Problembewusstsein entwickeln

  • in die Ruhe kommen, sich auf sich selbst konzentrieren und damit die Aufmerksamkeit nach innen lenken
    • "Wie fühle ich mich?" 
  • genauer hinsehen und erspüren / beobachten / Notiz davon nahmen, was sich in einem nicht gut anfühlt
  • Bestandsaufnahme der Körperreaktionen:
    • "Was? Wie? Wo?" (ohne: „Warum?“)

 

2. Ein klares Ziel setzen

  • Herausfiltern des Unterschiedes zwischen dem Ist-Zustand und dem Soll-Zustand (ohne: „Das geht, nicht, weil ...“)
    • „Wie möchte ich mich stattdessen fühlen? ( Der Ist-Zustand ist meistens das komplette Gegenteil.)
  • Noch keine Lösungen erzwingen!

 

3. Die Realität annehmen, wie sie ist

  • keine Verdrängung mehr, Wechsel vom Opferdasein in die Eigenverantwortlichkeit
    • Du bist da. Ich erkenne Dich an.“
  • Ab jetzt ist Veränderung möglich!

 

4. Die Realität untersuchen und sich Fragen stellen

  •  das Gefühl als Energiefeld deutlich machen und die Wahrnehmung benennen:
    • „Wie sieht es aus?“
    • „Was macht es mit mir?“
    • „Was stört oder beunruhigt mich daran?“
  •  Fragen stellen:
    • „Welche Fragen habe ich an oder durch Dich?“
    • „Welche Gedankenschleifen drehen sich quälend und unbeantwortet in meinem Kopf?“
    • „Was kann von mir noch nicht verarbeitet werden?“
    • „Was brauche ich, damit es mir besser geht?“

 

 5. Sich den Antworten gegenüber öffnen und neues Wissen zulassen 

  • den Fokus verlagern von den Fragen hin zu den Antworten
  • offen für alles sein und sich umhören und umsehen, was helfen könnte
  • die Antworten sich nicht selbst geben, sondern zulassen, dass sie einen finden (aus dem geist. Feld einfließen lassen)
  • dafür den Verstand ruhigstellen, denn er soll nicht antworten
  • Er ist lediglich der Übersetzer unserer Realität. Was in ihm noch nicht angekommen ist, kann er nicht erkennen. Er hat aufgrund seiner Bewusstseinsenge das Problem erzeugt. Nun verlangt das Leben eine Bewusstseinserweiterung, da sich mit dem alten Weltbild nicht mehr gut leben lässt.

Heilung geschieht durch Zuführung neuer, klärender Informationen.

Sich ihnen gegenüber zu verschließen erzeugt den Gedankenstau, der schlechte Gefühle hervorruft, die anzeigen, dass sich etwas in die verkehrte Richtung bewegt.

Der Ursprung falscher Gedanken ist immer ein Missverständnis über andere oder sich selbst, das geklärt und aufgelöst werden muss. Klärung ist Heilung, und Heilung wird nicht erzeugt, sondern zugelassen.

 

 6. Den Wahrheitsgehalt überprüfen

  • die Antworten herausfiltern, die sich gut und stimmig anfühlen, und mit denen es sich zukünftig besser leben ließe
    • „Wie fühlt sich der neue Gedanke an?"
    • „Kann ich diese Gedanken annehmen?“
  •  empfangene Antworten beleuchten, prüfen und versuchen, sie so lange einzuflechten, bis sich das eigene Innere wieder stimmig anfühlt und sich eine nicht gekannte, wohlige Zufriedenheit ganz von alleine einstellt

Lügen fühlen sich immer schlecht, schwer und gewollt an. Sie lassen sich nicht schlüssig eingliedern, weil sie Widersprüche erzeugen.

Die Wahrheit fühlt sich gut und leicht an. Sie lässt sich spielerisch integrieren.

Oft geht das Integrieren mit Erkenntnissen einher, die ein Aha-Erlebnis auslösen, das nicht ein geglaubtes, sondern ein gefühltes Wissen bestätigt, das von ganz tief innen an die Oberfläche gekommen ist wie eine uralte Erinnerung.

Wir sollten niemals gegen unsere eigene Wahrheit leben, weil uns das Versteckspiel vor anderen und vor allem uns selbst krank macht.

 

7. Transformation zulassen

  • Alte Gedanken werden von den neuen Gedanken überschrieben, sobald der Verstand es zulassen kann.
  • wahrnehmen, wie sich durch die gewonnenen Erkenntnisse die negativen Gefühle ganz von alleine im Licht auflösen
  • Ein neues Ich mit einem neuen Weltbild entsteht.

Alte Gedanken können erst losgelassen werden, wenn sich ihre Gültigkeit durch neue Antworten von allein erledigt hat. Künstlich aufgesetztes Loslassen funktioniert nicht! Es muss die Tiefe berühren, den Ursprung.

Wahre, in der Tiefe angekommene Wahrheiten / Erkenntnisse sind so überzeugend und echt, dass sie keine  Zweifel mehr zulassen.

 

8. Sich in einem neuen Licht wahrnehmen und annehmen

  • Die Veränderung registrieren:
    • „Wer war ich vor dem Prozess, wer bin ich jetzt?“
    • „Was hat sich verändert?“
    • „Was lerne ich daraus?“
    • „Wie gehe ich demnächst mit dem neuen Wissen um?“
    • „Was ist mir jetzt möglich, was vorher nicht möglich war?“

 

9. Tief gefühlte Dankbarkeit erhöhet das Energielevel

  • Ein Dankeschön an das größere Ganze ist wie ein energetisches Signal ans Universum. Es bestätigt die Zustimmung, mehr vom Selben zu wollen, weil man sich an Entwicklung  erfreut.

Wer bereit für Veränderung ist, muss nicht mehr leiden. Leid entsteht durch festhalten wollen aus Angst, Sicherheit zu verlieren. In Wahrheit verliert man Sicherheit durch Festhalten, wenn das Lebendige nicht mehr fließen kann und der Zustrom an Energie fehlt.


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