Die Logosynthese

„Denke daran, dass das, was Dich an unsichtbaren Fäden hin und her zieht, 
in Deinem Inneren verborgen ist.“
Mark Aurelius

FREMDENERGIEN ENTFERNEN UND EIGENE, AN INNERE REPRÄSENTANTEN GEBUNDENE ENERGIEN ZU SICH ZURÜCKHOLEN

DAMIT WIEDER IN SICH SELBST ZENTRIERT SEIN


Was ist Logosynthese?

Die Logosynthese wurde vom schweizerisch-niederländischen Psychologen, Psychotherapeuten und Coach Willem Lammers entwickelt. Sein spirituelle Ansatz besagt, dass Wörter eine Kraft haben, die weit über die emotionale oder inhaltliche Wirkung hinaus gehen. Und diese machen wir uns zunutze.

Die Logosynthese arbeitet mit Energiestrukturen. Energie kann frei, gebunden oder potenziell sein. Sind in unserem Energiefeld zu viele gebundene Aspekte enthalten, kann uns das blockieren.

Die durch Trauma vom Hauptfluss der Essenz einer Person abgespaltene Lebensenergie bildet eigenständige Strukturen im mehrdimensionalen Raum. Diese triggern bei Kontakt und müssen deshalb aufgelöst und zurückgeführt werden, damit wir wieder handlungsfähig werden und uns nicht mehr fremdbestimmen lassen. Kann das energetische Feld durch die Anwendung der Logosynthese energetisch bereinigt werden, kann die Lebensenergie wieder frei fließen.

Die Erstarrung der Lebensenergie erfolgt durch Angst.  Alle belastenden Ereignisse gehen damit einher. Sie verhindert den freien Gedankenfluss und sperrt den Geist ein. Das bewirkt, dass man nicht mehr Herr seiner selbst ist, sondern sich entweder fast ausschließlich im Außen orientiert und hilflos das  macht, was andere sagen und wollen, oder sich ganz verweigert. Schulängste bei Kindern sind ein gutes Beispiel dafür, denn meist fangen die Probleme hier an, wenn die unbeschwerte Zeit vorüber ist und ein sensibles Kind dem äußeren Druck nicht gewachsen ist . Aber auch an Erwachsenen, die sich sehr stark im Außen orientieren, kann man erkennen, dass sie aus irgendeinem Grunde starke Ängste in sich tragen, die aus schon längst vergangener Zeit stammen Werden diese in bestimmten Situationen getriggert, schaltet der Kopf aus. Eigenverantwortung wird abgegeben oder sogar boykottiert (andere sind schuld, andere müssen helfen).

Heilung entsteht, wenn der energetisch zerstreute und nicht zentrierte Patient wieder zu sich selbst zurück findet und dadurch in seine eigene Kraft kommt. Das Selbst weiß dann wieder, wofür es hier ist und erfüllt seine Lebensaufgabe. Für diesen Selbtheilungsprozess  bietet die Logosynthese sehr gute Grundvoraussetzungen, indem sie ihn anstößt.

Die Problematik:

Unserer Energiefeld gleicht einem Museum. Erinnerungen werden als innere Abbilder äußerer Strukturen von Menschen, Tieren, Objekten oder Situationen im Raum um uns herum und / oder in unserem Körper gespeichert. Leider können diese Strukturen auch sehr dunkel und belastend sein und unser Leben stark beeinflussen, denn sie werden wahrgenommen. Zwar nicht mit den äußeren, dafür aber mit den inneren Sinnesorganen. Über die Logosynthese kann sich jeder von diesen störenden Strukturen in einfachen Schritten lösen oder sie wieder abgeben, um wieder Herr im eigenen Hause zu sein.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, energetisch ins Ungleichgewicht zu geraten.

  • durch Abspaltung von Energie (negative Gefühle werden von sich geschoben, Betroffene sind nicht mehr vollständig)
  • durch Haftung an der Vergangenheit, indem der Bewusstseinsfokus emotional auf erstarrten Strukturen aus der Vergangenheit liegt (Reiz-Reaktionsverkopplung bei unbewältigten Themen, Trauer oder Trauma) Betroffene sind , dann nicht mehr bei sich im Hier und Jetzt, sondern dissoziiert. Sie wissen nicht mehr, wer sie sind, wo sie sind und warum sie sind (“Ich bin außer mir”, “Ich stehe neben mir”, “Ich will nicht mehr leben”). Ein Teil von ihnen existiert an einem anderen Ort, reagiert gar nicht auf die Umwelt oder reagiert über. Das ist bei Posttraumatischer Belastungsstörung der Fall.
  • durch Schwächung Fremdenergien gegenüber empfänglich oder ihnen ausgeliefert sein (Fremdbestimmung, Fremdsteuerung)

Belastende Energiestrukturen sind:

Dissoziierte /abgespaltene Energie (eingeschlossene Zeitkapseln)

Identifizieren wir uns nicht mit dem Jetzt, sondern mit der Vergangenheit, nennt man das Dissoziation oder Abspaltung. Wir sind dann nicht bei uns bzw. in uns selbst mit voller Aufmerksamkeit zu Hause. Die sonst zur Verfügung stehende Lebensenergie wird projiziert und woanders energetisch gebunden. Sie steht dann aktuell nicht mehr zur Verfügung, was die Handlungsfähigkeit enorm einschränkt. Was im Fluss sein sollte, stockt. Betroffene schweifen ab und sind für das Umfeld abwesend (ADS, ADHS). Das Selbst ist geschwächter, reizbarer und anfälliger.

Fremdenergien im eigenen Feld (Besetzung)

Wird der eigene Energieraum (also das Wohlfühlfeld um uns herum, in das nur eintreten darf, wer uns nahe steht) besetzt, merken wir das, weil es unser Wohlbefinden beeinträchtigt. Wir sind nicht mehr wir selbst und fühlen uns von außen unter Druck gesetzt.

Eltern, aber auch Institutionen und ihre Botschaften, können in uns energetische Spuren hinterlassen, die man Introjekte nennt (Verinnerlichungen, von außen indoktriniert / eingeimpft). Dazu gehören Traditionen, Ansichten, Normen, Wertvorstellungen, Ideologien und Glaubenssysteme, meist im Rahmen der Sozialisation. Diese werden von Außen vorgegeben und vom Empfänger dann unbewusst und meist unfreiwillig verinnerlicht, ohne dass sie noch hinterfragt werden. Oft können Menschen ihre und fremde, übernommene Energien nicht mehr voneinander unterscheiden. Die Manipulation findet schon in der Kindheit statt, weil die stärksten und einfachsten Prägungen in den ersten 6 Lebensjahren erfolgen.

Auch umgedreht  können Menschen, an die wir unsere Energie geheftet haben (z.B. unsere Kinder, an die wir zu hohe Erwartungen stellen), ein Leben lang Fremdenergien von uns in ihrem Feld mit sich herum tragen, sich für unser Wohl verantwortlich fühlen oder uns imitieren. Im Feld können sich deshalb Energien von Ahnen und Verstorbenen befinden. Wir tragen sie freiwillig mit uns, wenn wir ihre Lebensaufgaben zu lösen versuchen und dadurch ein ganz ähnliches Schicksal in unser Leben ziehen. Es liegt an uns, ob wir das wirklich tun wollen oder die Last wieder zurückgeben wollen.

Aber nicht nur Mitmenschen hinterlassen energetische Spuren in unserem System, sondern auch Gegenstände, wenn sie unseren Körper verletzt oder gestört haben.

An emotionale Reaktionen gebundene, erstarrte Energiemuster (Traumata)

Hierbei handelt es sich um gebundene Energien an traumatische Erinnerungen, in denen Betroffene hilflos einer überfordernden Situation ausgesetzt waren. Sind innere Bilder und Filme mit schmerzlichen Emotionen behaftet, wirken diese so lange negativ nach, bis sie verarbeitet und damit neutralisiert worden sind. Konnte das bisher nicht geschehen, lösen ähnliche Situationen, ganz losgelöst von der Ursprungserfahrung, kognitive, emotionale und körperliche Reaktionen aus, egal, wie lange das Ereignis her ist. Die Vergangenheit wird in die Gegenwart geholt, erstarrte Welten damit wiederbelebt. Für Betroffene taucht dann alles wieder auf , als wäre es aktuell, und erzeugt gleiche Reaktionen wie damals (Wiedererleben). Das liegt daran, dass im unbewussten Zellgedächtnis (=Arbeitsspeicher) die unverarbeitete Information nach wie vor enthalten und nicht erlöst ist. Dadurch wird sie zum überschießenden Selbstläufer, ohne dass Betroffene in der jeweiligen Situation etwas an ihrem unpassenden Verhalten ändern könnten. Sie wirken wie fremdbesetzt.

Was kann die Logosynthese?

  • löst Energieblockaden aus starren Strukturen der Vergangenheit auf, befreit gebundene Lebensenergie und stellt den Fluss der Lebensenergie wieder her
  • fügt abgespaltene Persönlichkeitsanteile wieder zum Gesamtbild des Selbstes hinzu und führt damit alles zurück in die eigene Mitte und volle Kraft
  • bringt die wahrgenommene Gefahr in Einklang mit der aktuellen Realität, es wird kein Alarm mehr ausgelöst
  • Die hereinkommende Information wird normal weitergeleitet, die Situation kann nüchtern eingeschätzt werden, ohne dass aufschäumende Emotionen im Wege stehen und überreagiert bzw. geblockt wird
  • Das Gehirn ist wieder im Gleichgewicht und kann seine Herausforderungen im Hier und Jetzt annehmen und bewältigen
  • Wir werden wieder mit dem höheren Selbst verbunden, unserer Essenz, und können dadurch ungehindert am Leben teilnehmen.
  • Wir sind wieder wir selbst und in uns selbst zu Hause (zentriert).
  • entfernt Fremdenergien
  • klärt Grenzen
  • sortiert Gedanken und Gefühle, reguliert die Impulskontrolle
  • überschießende Emotionen werden gedrosselt, da Trigger neutralisiert werden
  • Entspannung tritt ein, wo vorher nur Anspannung war
  • neue Lösungsmöglichkeiten können dadurch gesehen werden
  • führt zurück in die Eigenverantwortung
  • aktiviert das höhere Selbst als inneren Coach
  • Handlungsunfähigkeit wird zu Handlungsfähigkeit umgewandelt
  • hilft, die Führung über das eigene Leben zu übernehmen
  • hilft dabei, Lebensziele zu erkennen und zu erreichen
  • hilft, Beziehungen lebendiger und positiver zu gestalten

Möglichkeiten der Heilung:

Man kann seinen eigenen energetischen Raum reinigen und sich von fremden, erstarrten  Energien befreien, die auf einem lasten, aber auch von eigenen in den Raum gesetzten eingefrorenen Energien, wie von energetischen Abbildern bösartiger Menschen, die einen in der Vergangenheit bedroht haben und nun immer noch zu bedrohen scheinen, weil wir den Schock nicht verarbeitet haben. Man kann sie aus seinem persönlichen Energiefeld entfernen und an ihren Platz zurückschicken.

Man kann auch Körperteile, die durch starke Schmerzerfahrung bei Verletzung oder Krankheit abgespalten wurden, zu sich zurückholen.

Wie funktioniert die Logosynthese?

Zuerst identifizieren wir Ihr Leiden, also die Blockaden in Form von einschränkenden Gedanken, störenden Emotionen, körperlichen Symptomen und destruktiven Verhaltensmustern. Danach suchen wir nach energetischen Strukturen im Raum, die diese Blockaden aufrecht erhalten und negative Verhaltensmuster reaktivieren. Zuletzt lösen wir diese störenden, gebundenen oder erstarrten Strukturen wieder auf, indem 3 verändernde Sätze gesprochen werden. Die genau formulierten Worte haben eine starke Wirkkraft und sorgen dafür, dass sich die Wahrnehmung, die Gefühle zu einer Sache oder Situation und das Denken darüber verändern. Rational ist das nicht erklärbar. Worte hatten aber schon immer Macht, weil auch sie Energiestrukturen sind. Keiner kann das abstreiten. Sie helfen zu fokussieren, zu gestalten und zu manifestieren. Mit Hilfe der Logosynthese können die verstopften Energieflüsse freigelegt, Bindungen entkoppelt und Lecks geschlossen werden. , die zu Schwächung führten. Ist der Kontakt zur Quelle, die man in der Logosynthese “Essenz” nennt, vorhanden,  steht die voll Lebensenergie wieder zur Verfügung und das geschwächte System erholt sich. Heilung, auch körperliche, kann geschehen. Und das nur durch klare Worte und Aufmerksamkeit.

Zwischen den gesprochenen Sätzen in 3 Abschnitten liegt ein Verarbeitungsprozess, der sehr intensiv sein kann. Auch bei der Logosynthese ist es so, dass hinter bereinigten Feldern immer neue Themen auftauchen können. Die darunterliegende Strukturen werden durch den Prozess freigelegt und sichtbar.  Diese müssen ebenfalls be- und verarbeitet werden. Nicht alles kann und soll in einer Sitzung aufgelöst werden. Mehrere Durchgänge sind notwendig, und auch eine Kontrollsitzung mit einem zeitlichen Abstand von ca. 1 Woche ist angebracht, um sicherzustellen, dass nichts übersehen wurde. Die Länge eines jeden Prozesses ist unterschiedlich und sehr individuell, je nach Problematik und Leidensdruck.

Einzelne Schritte im Prozeß sind:

  1. Den Raum öffnen
  2. Das Leiden eingrenzen
  3. Die Auslöser fokussieren
  4. Die 3 Sätze sprechen
  5. Das Zurücknehmen der Energie der eigenen Person, die in der energetischen Struktur gebunden ist (wieder vollständig werden)
  6. Das Entfernen der Energie von anderen Menschen oder Objekten, die an der Struktur beteiligt sind (wieder selbstbestimmt werden)
  7. Das Zurücknehmen der Energie der eigenen Person, die in allen Reaktionen auf diese Struktur gebunden ist – körperlich, psychisch und mental (Entkoppelung von Reiz-Reaktionsmustern)
  8. Die Sätze wirken lassen
  9. Das Thema neu einschätzen
  10. Das innere System neu ausrichten
  11. Den Alltag neu gestalten

Ziel der Arbeit ist es, festgefrorene Erinnerungen aus der Erstarrung zu befreien und den blockierten Energiefluss wiederherzustellen. Die Wahrnehmung kann dann wieder neutral aus dem Jetzt heraus beurteilt werden, die verzerrenden Filter sind raus. Das System kann sich wieder frei entfalten, der Mensch ist wieder bei sich selbst und handlungsfähig.